Ohne schlechtes Gewissen durch die Adventzeit

Weihnachtsfeiern, Christkindlmärkte, Buffet, Kekse & Co können einem während der Adventzeit schon zusetzen. Welche gesunden Alternativen es gibt, möchten wir euch hier kurz vorstellen, sodass ihr die Adventzeit ohne schlechtes Gewissen genießen könnt.

Gänsebraten & Co
  • Ein typisches Weihnachtsmenü ist der deftige Braten, getränkt in Bratensoße und dazu leckere Knödel und Rotkraut.
  • Beginnen wir mit dem Fleisch: Eine gute Wahl ist immer ein mageres, fettarmes Fleisch wie z.B. von der Pute oder Huhn anstatt Ganz oder Ente. Hier lassen sich bereits schon einige Kalorien einsparen und man hat gleichzeitig eine gute Proteinquelle.
  • Falls man auf den Gänsebraten doch nicht verzichten kann, könnte man zumindest auf die Haut verzichten, da diese oft das meiste Fett enthält
Kartoffelknödel
  • Kartoffelknödel sind eine passende Beilage zu verschiedenen Weihnachtsmenüs. Allerdings sind die Hauptbestandteile Kohlenhydrate und Fett. In den Knödeln verstecken sich oftmals reichlich Butter, Speisestärke und Eigelb.
  • Eine kalorienarme gesündere Beilagenvariante sind ganz einfach gekochte Kartoffeln, denen außer Salz nichts weiter zugesetzt wurde. Diese versorgen einen mit Ballaststoffen und sättigen gut.
Rotkohl
  • Eine weitere beliebte Beilagenvariante zum Braten. Viele denken sich etwas Gutes mit der Gemüsebeilage zu sich zu nehmen. Aber im Rotkraut befinden sich auch oft versteckter Zucker, Schmalz und Speck. Von den enthaltenen Vitaminen bleibt durch den hohen Verarbeitungsgrad dann auch oft nicht viel übrig.
  • Daher Rotkraut am besten selbst zubereiten und dadurch die Menge an Zusätzen selbst bestimmen und auf ein Minimum reduzieren.
Glühwein
  • Unverzichtbar auf jeden Christkindlmarkt. Mit 200 - 250 Kalorien pro Tasse schlägt der Glühwein jedoch ganz schön zu. Nicht nur der hohe Zuckeranteil sind dabei ungesund, sondern auch der enthaltene Alkohol.
  • Der Alkohol wird aufgrund der hohen Temperatur des Weins und des enthaltenen Zuckers schneller vom Körper aufgenommen. Das führt dazu, das man schneller betrunken wird und auch Begleiterscheinungen  wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit stärker auftreten.
  • Wenn man nicht auf die Tasse Glühwein verzichten möchte, kann man zumindest darauf achten, einen hochwertigen Glühwein zu trinken. Dieser enthält meist weniger Zucker, als der Günstigere.
  • Wer ohnehin auf Alkohol verzichten will, wählt einen alkoholfreien Punsch, der auch meist überzuckert ist. Auch hier, sowie beim Glühwein auf die Inhaltsstoffe achten.
Schlaf
  • Ein guter, erholsamer Schlaf von mindestens 6-8 Stunden ist essentiell, um auch seine Hungerhormone unter Kontrolle zu halten.
  • Bei kurzen und unruhigen Schlaf führt das zu Heißhungerattacken. Das kann vermieden werden, indem wir uns ausreichend Schlaf gönnen.
  • Alkohol, zu fettiges und zuckerhaltiges Essen haben einen stark störenden Einfluss auf einen erholsamen Schlaf!
Proteinreich frühstücken
  • In vielen weihnachtlichen Mahlzeiten steckt ein geringer Protein- und Gemüseanteil. Wäre mehr Protein und Gemüse enthalten, wären wir auch eher gesättigt und würden nicht noch einen dritten Kartoffelknödel essen müssen um satt zu werden.
  • Eine Möglichkeit ist es, den Eiweiß- und Ballaststoffanteil in den Rezepten durch Hülsenfrüchte, Milchprodukte oder mageres Fleisch und Salate zu erhöhen.
  • Ein proteinreiches Frühstück, mit dem an schon einen Großteil seines täglichen Proteinbedarfs abdeckt und gleichzeitig eine gute und sättigende Grundlage schafft hilft. So geht man nicht völlig ausgehungert zum Weihnachtsessen bzw. stürzt sich wahllos aufs Buffet.
In diesem Sinne eine schöne Adventzeit (ohne schlechtes Gewissen)

 

Weitere gesunde Alternativen in der Adventzeit findet ihr HIER